gesetzliche Regelungen

In der Reproduktionsmedizin sind jegliche medizinische Voraussetzungen und Richtlinien von den Krankenkassen und dem Bundesausschuss der Ärzte geregelt.

Um den Kinderwunsch durch medizinische Hilfe erfüllt zu bekommen, müssen nachfolgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Kinderwunsch-Paar muss verheiratet sein
  • Verwendung der Samen- und Eizellen ausschließlich vom Paar
  • Mindestalter 25 Jahre
  • kein Anspruch auf Kassenleistungen der künstlichen Befruchtung bei Frauen über 40 Jahren und Männern über 50 Jahren
  • vorliegender Impfschutz gegen Röteln bei Frauen
  • beide Partner müssen HIV-negativ sein
  • Kinderwunsch-Paar muss sich vor einer Behandlung von einem Arzt ausführlich beraten und aufklären lassen. Von Bedeutung sind hierbei alle sozialen, psychischen sowie medizinischen Aspekte. Der beratende Arzt muss das Kinderwunsch-Paar an einen medizinischen Kollegen oder an eine Einrichtung überweisen. Er selbst darf die künstliche Befruchtung nicht durchführen.
  • Vor Behandlungsbeginn ist bei der zuständigen Krankenkasse ein Behandlungsplan einzureichen, welchem zur Kostenbeteiligung zugestimmt werden muss.
  • Durchführung der künstlichen Befruchtung erfolgt nur, wenn ein Erfolg in Aussicht steht.
  • Befruchtung mit Spendersamen ist unter Umständen zulässig, zum Beispiel bei Vorliegen einer schweren Fruchtbarkeitsstörung oder wenn andere Verfahren ohne Erfolg waren sowie wenn durch den Samen des Partners die Gefahr einer schweren genetischen Erkrankung besteht.
  • Spender müssen auf HIV, Hepatitis und andere Krankheiten untersucht werden.
  • In Deutschland sind Eizellen- und Embryonenspenden verboten. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass eine Leihmutterschaft gänzlich ausgeschlossen ist.
Werbung