Krankenkassen Beteiligung

In Deutschland gehören die Verfahren und Maßnahmen der künstlichen Befruchtung zum Leistungsbestandteil der gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Zunächst werden die Untersuchungskosten übernommen um den Grund der Kinderlosigkeit festzustellen. Die einzelnen Verfahren der Reproduktionsmedizin sind betreffs der Kostenübernahme gesondert geregelt. In der Regel beteiligen sich die Krankenkassen mit 50 Prozent an Medikamenten und meist bis zu drei Behandlungen. Die Kosten für eingesetzten Spendersamen müssen vom Kinderwunsch-Paar selbst gezahlt werden. Unverheiratete Paare mit Kinderwunsch müssen damit rechnen, die Kosten gänzlich selbst zu tragen. Prinzipiell entscheiden die Krankenkassen je nach Einzelfall.

Nicht gleich der erste Anlauf führt zum Wunschkind. Oftmals sind mehrere Anläufe nötig bis eine Schwangerschaft eintritt. Die Krankenkassen beteiligen sich grundsätzlich nur bis zu einer begrenzten Anzahl von Versuchen. In Kinderwunsch-Zentren müssen Paare pauschal mit einem vierstelligen Betrag rechnen.

Im EU-Ausland gelten die selbigen Erstattungsregeln der gesetzlichen Krankenkassen wie in Deutschland. Auch bei einer ausländischen Behandlung ist ein vorab eingereichter Kostenplan notwendig.

Werbung