Therapiemethoden

Die richtige Therapie bei einer bestätigten Zeugungsunfähigkeit oder Unfruchtbarkeit hängt von vielen Faktoren ab. Die Ursachen der Sterilität und die therapeutischen Möglichkeiten sind hierbei maßgebend. Einige Paare verzichten bereits nach der Diagnosestellung auf eigenen Nachwuchs und entscheiden sich für eine Adoption. Andere Paare hingegen nutzen vorhandene Einrichtungen oder Beratungsstellen, so genannte Kinderwunsch-Sprechstunden oder Kinderwunsch-Zentren.

Ist der Kinderwunsch aus seelischen Gründen nicht realisierbar, helfen Selbsthilfegruppen um diese zu überwinden. Zur Therapie zählen in diesem Fall eine psychologische Betreuung und Entspannungsmethoden. Bei Vorliegen von hormonellen Störungen kommen entsprechende Hormonbehandlungen in Betracht. Bei anderen Ursachen kann ein operativer Eingriff helfen, so dass der Kinderwunsch auf natürliche Weise erfüllt werden kann.

Wenn all diese Therapien nicht zum Erfolg führen wird bei einigen Paaren die künstliche Befruchtung angewendet.

 

Kinderwunsch nach Stufenschema

Der Weg zum eigenen Kind trotz vorliegender Sterilität ist für die Paare mit viel Stress und Durchhaltevermögen verbunden. Zudem können psychische Belastungen auftreten. Darüber müssen sich alle Betroffenen im Klaren sein. In der Fortpflanzungsmedizin, welche auch unter Reproduktionsmedizin bekannt ist, wird nach einem Stufenschema vorgegangen. Zunächst werden den Paaren invasive Verfahren vorgeschlagen. Tritt keine Schwangerschaft ein, erfolgt der Versuch anderer Behandlungsmethoden, um den Paaren den Kinderwunsch zu realisieren.

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